Kategorie-Archiv: Allgemein

Ladenöffnung Sonn- und Feiertags in Thüringen fast ganz untersagt.

Und wieder trifft es am Schlimmsten die kleinen Geschäfte in den Innenstädten, die Markthändler und nicht zuletzt auch die arbeitende Bevölkerung. Wenn es bisher möglich war zum Ostermarkt in kleinen Städten, wie Sondershausen, Breitenworbis usw. zum Ostermarkt, zum 1. Mai und 3. Oktober die Geschäfte zu öffnen, wurde das jetzt untersagt. Gewerkschaften und Kirche haben sich durchgesetzt und frohlocken. Wie finde ich das? Der Gewerkschafter und auch der Pfarrer bekommt sein Gehalt immer, wir müssen dafür arbeiten, Wenn uns allerdings das Arbeiten erschwert oder ganz verboten wird, wird es wohl bald ein paar Hartz4 Empfänger mehr geben.

Viele Leute machten an den Feiertagen einen Bummel durch die Geschäfte der Innenstädte und  besuchten dann die Händler an den Ständen. Es war ein Miteinander, eine gemeinsame Möglichkeit über dies und das und Gott und die Welt zu plaudern. Nun ja, die Vertreter Gottes haben uns jetzt genauso verlassen, wie diejenigen, die diesen Beschluss mit tragen.  Ich frage mich zwar, was Gott mit dem                     3. Oktober zu tun hat, aber vielleicht gibt es ja da Überstundengeld beim Predigen.

Die Innenstädte werden weiter veröden und der letzte kleine Geschenkeladen wird wohl niedergemacht werden.  Die Umsätze an solchen Tagen waren für alle ein wichtiger Faktor in der Unternehmensstrategie. Die ganze Familie konnte in entspannter und freundlicher Athmosspäre schauen , kaufen , Freunde treffen , – kurz sich unterhalten.   Die Verkäuferinnen des Geschenkeladens, denen ich ihren freien Tag durchaus gönne, werden sicher bald eine neue Stelle finden. Vielleicht im Online-Handel – da ist Tag und Nacht, sonntags und feiertags rund ums Jahr geöffnet. Und diejenigen, die die Pakete packen und die Logistik managen, die stehen ja nicht vor irgendwelchen Kunden im Augen zu Augen Gespräch.

Reiseerzählung ist online

Ich habe es endlich geschafft. Meine Reiseerzählung über Polen ist seit einigen Tage online und kann als Ebook gelesen werden.

Polen-Masuren, Hohe Tatra,Ostwall

Es war für mich mit meinen 61 Jahren nicht einfach, diesen Versuch zu starten. Trotzdem freue ich mich, dass ich mich durch den verwirrenden Dschungel von Cover erstellen bis zur mobi Datei langsam durchgekämmt habe. Ich habe auf dem Wochenmarkt ab und zu  die Gelegenheit , mit Kunden zu reden, die ebenfalls gern individuell verreisen. Vor allem bei Menschen in meiner Altersklasse ist aber doch eine gewisse Unsicherheit zu spüren, ob man dies auch alleine wagen sollte. Ich kann nur immer wieder betonen: Traut Euch. Auch wir sind die „ältere Generation“ und haben mit diesen und jenen Einschränkungen zu kämpfen. Generell habe ich festgestellt, daß  in Ländern, wie Polen, Tschechien, Ungarn usw. die Achtung vor älteren Menschen wesentlich ausgeprägter ist, als hier bei uns.

Die Reiseerzählung beinhaltet keine Tour von einer Sehenwürdigkeit zur anderen. Im Gegenteil: Mir war es bedeutend wichtiger zu beschreiben, wie wir unsere eigen Vorstellungen verwirklicht haben, was aus unserer Sicht wichtig war und wie wir „Land und  Leuten“ erlebt haben.  Hier ein Auschnitt aus dem Inhalt:

 

Unser Boot – Erste Eindrücke

Wir haben das große Glück, dass unser Winfried die Landessprache gut spricht. Man kann sich aber auch in Deutsch und Englisch verständigen. So kamen wir gegen 15.30 Uhr am Treffpunkt laut Chartervertrag an, – und mussten feststellen, es war niemand da. Das beschriebene Boot war nirgendwo zu sehen. Also blieb uns nichts weiter übrig, als wieder anzurufen. Der Bootsvermieter teilte uns einen neuen Anlegeplatz mit. Nun ja, das war wohl noch nicht mit dem Reiseanbieter koordiniert worden. Der Vermieter hätte uns in Gisycko (Lötzen) abgeholt, aber Winfried hatte auch seinen Pfadfinderstolz und so suchten wir den neuen Bootssteg selber. Nach knapp 45 Minuten war es geschafft. Wir stellten fest, dass hier ein völlig neuer Anlegeplatz für die Boote in einem abgegrenzten    kleinen Seebereich gebaut wurde. Alles war noch in der Entstehungsphase und sehr rustikal. Es blieb uns nichts anderes übrig, als den Zugang zu den Booten recht abenteuerlich vorbei an einem Bagger über das Baustellengelände »zu erobern«. Das Gelände selbst war umzäunt. So konnten wir das Auto sicher und kostenfrei (wegen der Baustelle)    innerhalb des Zaunes parken. Und dann sahen wir das Boot das erste Mal. Mir verschlug es die Sprache. Wolfgang war auch erst sprachlos und bekam dann einen Lachanfall. Die anderen 3 fanden ebenfalls keine Worte und standen staunend auf dem Steg. Das Boot war für uns Laien im ersten Augenblick einfach riesig.

Nautika Prestige - unser zu Hause für 1 Woche
Nautika Prestige – unser zu Hause für 1 Woche

 

Wir kannten aus der Beschreibung die Länge des Kahnes von 10,5 Metern. Es ist aber etwas ganz anderes, diese 10,5 Meter dann vor sich zu haben. Irgendwie hatten wir uns „unser Hausboot“ völlig    anders vorgestellt. Mit gemischten Gefühlen kletterten wir an Bord. Das war für alle (trotz der „Ersatzgelenke“) kein Problem. Auf dem relativ großen    Deck setzten wir uns erst einmal auf die Bänke und versuchten, einen Anfangseindruck zu gewinnen. Von einem Mitarbeiter des Vermieters erhielten wir eine sehr schnelle Einweisung in die Handhabung der Steuerung, die Benutzungsdetails von Herd, Heizung und Sanitärbereich. Das »kleine Schiff« hatte ein Navi, wo die wichtigsten Wasserstraßen zu finden waren und einen Fischfinder. Im Innenraum entdeckten wir 3 geräumige Schlafkabinen, die Dusche mit WC und den Hauptbereich mit einer Küchenzeile. Neben dem Gasherd gab es einen ausreichend großen Kühlschrank und Schränke mit Besteck und Geschirr.

 

Warten auf die Taubenschwänzchen

Seit vielen Jahren besuchen sie uns nun schon im Sommer.  DieTaubenschwänzchen lieben unsere Verbenen und wir pflanzen in jedem Jahr extra für unseren sommerlichen Besucher einige in die Blumentöpfe. Wir haben festgestellt, daß die einzelnen  Taubenschwänzchen verschiedene Farben lieben. Manche haben sich auf blaue Blüten spezialisiert,

Wir werden uns anstrengen, um ein neues Video von unseren Besuchern in diesem Jahr zu filmen.

Abschied

Erst heute kann ich wieder schreiben. Kurz nachdem wir unseren tollen Dackelrollator gebastelt hatten, ist unser Elschen gestorben. Sie hat gewartet, bis ich nach Hause gekommen bin und  hat sich ein letztes Mal von mir streicheln lassen. Dann ist sie in meinen Armen gestorben. Wir haben Abschied genommen von einem treuen und liebevollen Begleiter über viele Jahre.   Ihre Zuneigung und ihre Treue werden wir nicht vergessen.

Heimat- und Dreschfest in Obertopfstedt

Am Sonntag besuchten wir das Heimat- Ernte-und Dreschfest in Obertopfstest.  Der kleine Ort gibt sich jedes Jahr große Mühe, sein Fest  zu gestalten. Im gesamten Dorf wird dekoriert, es werden Strohpuppen aufgestellt und in Szene gesetzt. Besonders interessant sind die alten Maschinen, die von den Bauern des Dorfes, aber auch von den umliegenden  Orten ausgestellt werden. Mich hat besonders der Raketenschlepper beeindruckt. Diese Maschine, ein sowjetischer Kraftprotz, wurde wohl für den Einsatz als Raketenschlepper gebaut, dafür aber kaum eingesetzt. Jedenfalls war und ist es eine Maschine mit viel viel Power.

Wow, davon gab es in Thüringen nur wenige. Das Gerät beeindruckt auch heute noch.
Wow, davon gab es in Thüringen nur wenige. Das Gerät beeindruckt auch heute noch.
Hier sind einige Daten des Raketenschleppers
Hier sind einige Daten des Raketenschleppers

Auch einige alte Dreschmaschinen waren in voller Schönheit zu bewundern. Alle Geräte waren liebevoll restauriert worden und lockten das interessierte junge und alte Publikum an. Natürlich wurden auch viele andere landwirtschaftliche Geräte und Maschinen gezeigt. Toll restraurierte alte Traktoren in vielen Modellen konnten ausgiebig bewundert werden.

Gut erhaltene alte Dreschmaschine
Alte Drescchmaschine

Vielleicht schaut sich der eine oder andere nächstes Jahr auf diesem Dorffest um.

Schule in der DDR – Die ersten Jahre

Ich gehörte zu denen, die schon mit 6 Jahren in die Schule in der DDR gekommen ist. Das war 1961. In der 1. Klasse wurde gleich richtig losgelegt, man lernte die Buchstaben und mit denen auch gleich das Lesen. Kuschelecken, wie heute gabs nicht. Bei allem Eingehen auf die Kinder, ich denke nicht, das das gut ist.

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Das blaue Halstuch

Irgendwann wurden wir dann in die Jungpioniere aufgenommen. Als 6 Jährige war ich wirklich stolz auf das blaue Halstuch, -man gehörte eben zu einer großen Gemeinschaft. Später hatte ich dann das Problem, das das Teil immer dann verchwunden war, wenn es gebraucht wurde, also zum Appell oder wenn man Pionier vom Dienst war. Pionier vom Dienst, das hieß, man achtete darauf, daß die Tafel sauber war, Kreide im Kreidekasten lag und kontrollierte die Anwesenheit. Dazu hatte man dem Klassenlehrer bei Stundenbeginn eine Meldung zu machen. Ja, und wenn das Halstuch dann nicht da war, hatte man in Ordnung garantiert eine 5 gefangen. Meine Mutter war wegen dem dussligen Halstuch schließlich so entnervt, daß sie mir aus blauem Fahnenstoff ein paar genäht hat. Man konnte sie zwar auch in der Spowa (Sportwarenfachgeschäft) kaufen, aber da mußte man Glück haben sie zu bekommen. Die selbst genähten Halstücher meiner Mutter waren größer und viel blauer als die normalen.und sahen besser aus. Auch deshalb gabs Querelen, aber mit den Mitschülern, weil sie „ihre Halstücher nicht genug gepflegt hatten, um die tolle Farbe zu erhalten“
In der 4. Klasse wurden wir dann Thälmann-Pioniere, bekamen ein rotes Halstuch dazu und einen Aufnäher mit einem Sputnik. Der Aufnäher paßte von der Größe nicht richtig auf das normale Halstuch, ich hatte mit meinen Riesenteilen natürlich keinerlei Probleme.

Allgemeines

Bis in die 4.Klasse wurden nur die Fächer Mathe, Deutsch, Musik, Zeichnen, Heimatkunde und Sport unterrichtet. Wie habe ich Sport gehaßt. In den höheren Klassenstufen kamen dann  Physik, Chemie, Russisch, Erdkunde, Biologie usw. dazu. Fakultativ konnte man noch Englisch und Französisch belegen. Nach meiner Einschäzung war der Unterrichtsstoff solide aufgebaut, man bekam ein gutes Basiswissen gelehrt. Ich rechne heute noch auf Grundlage des damalig Gelehrten die Rabattprozente beim Einkaufen im Kopf aus. 😉
Unsere Schulbücher konnten wir komplett als kostenlose Leihexemplare von der Schule bekommen. Wir haben die meisten selber gekauft, denn die Preise waren nicht hoch. Wenn ich mich recht erinnere hat mein Tafelwerk Physik damals zwischen 2 und 3 Mark gekostet. Schulhefte waren äußerst preiswert, kamen etwa 10 Pfennige.

 

Brennnesselkur

Die Schneeglöckchen sind bereits verblüht, aber die Tulpen auf unserer Rabatte recken ihre Blüten stolz in die Höhe.Ich habe mir wieder fesf vorgenommen, eine Brennnesselkur zu machen. Ich mache das mit frischen Brennnesseln und die muß ich mir erst suchen.

Brennnessel sind als Unkraut nicht sehr beliebt. Wer schon mal in einem Brennnesselbusch gelandet ist, weiß auch, warum die Pflanze nicht beliebt bei Kindern und auch Wanderern ist. Das unangenehme Brennen, daß durch die feinen Nesselhärchen verursacht wird, läßt aber nach einiger Zeit nach. Trotzdem sind beim Pflücken der zarten oberen Triebe Handschuhe angebracht.

Da ich doch einige Arzeneimittel nehmen muß, hoffe ich durch solch eine sanfte Form der Entgiftung den Körper wieder etwas fitter zu machen.

Ich mache mir dann täglich 2-3 große Tassen Tee. Dazu nehme ich nur die Spitzen der Brennnesseltriebe Etwa ein Eßlöffel zerkleinerte Kräuter  überbrühe ich mit heißen, aber nicht kochenedem Wasser. Den Sud lasse ich dann etwa 5 Minuten abgedeckt ziehen und gieße das Ganze dann durch ein Sieb. Den heißen Aufgauß trinke ich dann langsam und schluckweise. Ehrlicherweise muß ich zugeben, daß mir dies abscheulich schmeckt.

Ich habe so eine Kur schon ein paar Mal gemacht und mich hinterher eigentlich immer ganz gut gefühlt.

Natürlich sollte man dies nicht länger als 14 Tage machen.

 

Grafik einzufügen-Versuch macht klug

 

Hallo es scheint zu funktionieren. Schönen Ostermontag noch.Na ja, hier meckert die SEO analyse des plug ins ja ohne Ende. Übung macht den Meister und ich werde es schon irgendwann besser machen können.

SEO , keine leichte Sache

Nun habe ich diesen Blog angemeldet, sicher bin ich mir aber nicht. ob das geklappt hat. Vielleicht macht ja Google und Co auch eine Osterpause, jedenfalls werde ich wohl bisher noch nirgendwo gefunden. Ich habe dieses SEO Plug in Yoast installiert und mich mühsam durch die einzelnen Menüpunkte gekämpft. Ob das alles so richtig ist, ich weiß es nicht. Als Einzelkämpferin, die kaum Austauschmöglichkeiten hat, bleibt mir da nur der Versuch von Irrtum und Wahrheit. Ich warte noch ein paar Tage und bin mal gespannt, ob mich google dann gefunden hat. Ich habe ja schon mal bei overblog Beiträge geschrieben, aber das hier ist denn doch etwa anderes.