Gisycko (Lötzen)

Fahrt nach Gisycko (Lötzen)
Wir bezahlten die Übernachtungen in Höhe von insgesamt ca. 70 €. Dann ging die Reise weiter nach Gisycko (Lötzen). Auch am Pfingstmontag waren die Straßen noch relativ frei, so dass wir zügig voran kamen. Unterwegs haben wir die Schnellstraße verlassen, um zu Mittag zu essen. Die kleine Gaststätte, die wir etwas abseits der Fernstraße fanden, bot ein sehr gutes Mittagessen an, zu den in Polen üblichen günstigen Preisen. Natürlich hatten wir uns mit der Ankunftszeit beim Boot verrechnet. Im Vertrag mit dem Bootsvermieter stand für solche Fälle eine Telefonnummer, die wir bei unvorhersehbaren Verzögerungen anrufen sollten. Der Anruf zu der Kontakttelefonnummer klappte hervorragend, so dass wir die Verspätung ankündigen konnten. Die Information hätte in englisch und polnisch erfolgen können. Wir haben das große Glück, dass unser Winfried gut Polnisch spricht. Mit etwas Anstrengung kann man sich sicher auch in Deutsch absprechen. So kamen wir gegen 15.30 Uhr am Treffpunkt an, – und mussten feststellen, es war niemand da. Das beschriebenes Boot war nirgendwo zu sehen. Also blieb uns nichts weiter übrig, als wieder anzurufen. Der Bootsvermieter teilte uns einen neuen Anlegeplatz mit. Er hätte uns in Gisycko (Lötzen) abgeholt, aber Winfried hatte auch seinen Pfadfinderstolz und so suchten wir den neuen Bootssteg selber. Nach knapp 45 Minuten war es geschafft. Wir stellten fest, dass hier ein völlig neuer Anlegeplatz für die Boote unseres Vermieters in einem abgegrenzten kleinen Seebereich gebaut wurde. Alles war noch in der Entstehungsphase und sehr rustikal. Das Gelände selbst war umzäunt. So konnten wir das Auto sicher sowie kostenfrei innerhalb des Zaunes parken. Und dann sahen wir das Boot das erste Mal. Mir verschlug es die Sprache. Wolfgang war auch erst sprachlos und bekam dann einen Lachanfall.Die anderen 3 fanden keine Worte und standen staunend auf dem Steg. Das Boot war für uns Laien im ersten Augenblick einfach riesig.

Nautika Prestige - unser zu Hause für 1 Woche
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Wir kannten aus der Beschreibung die Länge des Kahnes von 10,5 Metern. Es ist aber etwas ganz anderes, diese 10,5 Meter dann vor sich zu haben. Irgendwie hatten wir uns „unser Hausboot“ völlig anders vorgestellt

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